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Nachhaltiger Wind im StuPa

Quelle: sti:ne h_da

Die Liste Studentische Initiative für Nachhaltige Entwicklung (sti:ne) ist mit 1.443 Stimmen im April 2021 erstmals ins Studierendenparlament (StuPa) eingezogen. Seit 2016 macht sich der Zusammenschluss aus Studierenden verschiedener Fachbereiche stark für eine Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Darmstadt (h_da). Durch die 14 Sitze im StuPa kann die Gruppe dieser Vision noch intensiver nachgehen und das umfassende Wahlprogramm in die Tat umsetzen. Ziel der sti:ne ist beispielsweise eine grüne klimaneutrale h_da, eine bunte Kultur und ein vielfältiges Campusleben. Gleichzeitig kämpft die sti:ne für Chancengleichheit sowie die Förderung von innovativen Ideen und die Stärkung der Sustainable Development Goals (SDGs) für eine zukunftsfähige Lehre. Das Vorhaben ist ambitioniert und soll Schritt für Schritt angegangen werden. Der Fokus liegt für das Team zunächst auf der Stärkung des Nachhaltigkeitsreferats im AStA und dem Weg zu einer inklusiven Hochschule. Darüber hinaus steht auch die Etablierung eines Green Offices steht ganz oben auf der Agenda.

Jedes Gesicht der sti:ne, dass einen Platz im StuPa hat, hat ihre/seine ganz besondere Herzensangelegenheit:

  • Franzis (Risiko- und Nachhaltigkeitsmanagement) Ziel ist die Etablierung eines Green Office.
  • Frauke (Umweltingenieurwesen) fordert eine produktive Zusammenarbeit mit nachhaltigem Mehrwert.
  • Helena (Innenarchitektur) steht für eine zukunftsorientierte, nachhaltige und diverse Hochschule ein.
  • Julias (Soziale Arbeit) Herz schlägt für eine nachhaltige, offene und feministische Hochschule.
  • Nao (Online-Journalismus) treibt nachhaltige Themen und die queere Perspektive voran.
  • Nora (Innenarchitektur) setzt sich für eine ganzheitlich nachhaltige Hochschule unter Berücksichtigung vieler Perspektiven ein.
  • Palle (Umweltingenieurwesen) verbessert die Gemeinschaft an der h_da nachhaltig.
  • Rabia (Energiewirtschaft) hofft auf die Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie im Sinne aller Studierenden.
  • Sebastian (Angewandte Mathematik) trägt zu einem funktionierenden StuPa und der Verankerung von Nachhaltigkeitszielen in der h_da bei.
  • Simon (Umweltingenieurwesen) kämpft für die Transparenz bei der Bewertung der Studierenden und gegen das Machtgefälle.
sti:ne im StuPa (Quelle: sti:ne)

Riesen Freude oder große Herausforderung?

Vermutlich beides. Die sti:ne ist voller Tatendrang und freut sich riesig die Herzensangelegenheiten umzusetzen und gleichzeitig neue Menschen kennenzulernen. Besonders gespannt ist das Team auf die Vernetzung unter Gleichgesinnten sowie die verschiedenen Perspektiven und neuen Ideenanstöße. Letztendlich stehen für die Engagierten gute Zusammenarbeit, interessanter Austausch, Spaß und natürlich die gemeinsame Zielerreichung im Vordergrund.

Ganz herausforderungslos sehen die neuen StuPa-Mitglieder den Weg zu einer nachhaltigen Hochschule allerdings nicht. Respekt hat das Team nicht nur vor den langen und eventuell anstrengenden Online-Diskussionen. Auch das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen und das Thema in die Hochschulpolitik und alle Fachbereiche zu integrieren, scheint auf den ersten Blick fast wie eine Mammutaufgabe. Doch unsere studentischen Vertreter*innen sind sich sicher – mit der richtigen Strategie, größtmöglicher Anwesenheit und der Handlungsfähigkeit des StuPas tragen sie schrittweise zur Nachhaltigen Entwicklung der h_da bei. Dabei ist die Divise der sti:ne: an Herausforderungen wachsen und mit geballter Kompetenz und frischem Wind eine zukunftsfähige Hochschule schaffen.

Auf los geht’s los!

Mit voller Motivation startet die sti:ne ins StuPa. Zu Beginn gilt es für die Neulinge zu verstehen, wie das StuPa arbeitet und herauszufinden, welche Möglichkeiten es gibt, die Werte der sti:ne, Themen und Ideen zu platzieren. Den ersten Schritt sieht das Team dafür in der Definition der AStA-Referate.

Somit bleibt nur noch zu sagen: Wir sind gespannt auf Euer Wirken. Viel Erfolg und danke für Euer Engagement!

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