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Mülltrennung: h_da setzt auf Abfallinseln

Seit 2015 ist Mülltrennung gesetzliche Pflicht. Die Hochschule Darmstadt kommt dieser Pflicht nicht nur nach, sondern möchte Mülltrennung am Campus noch optimieren. Das Ergebnis sind sogenannte “Abfallinseln”.

Mülltrennung an der Hochschule Darmstadt soll optimiert werden

Im Laufe des Jahres soll auf dem zentralen Campus die Mülltrennung einheitlich und gebündelt umgesetzt werden. Dazu werden sogenannte “Abfallinseln” an zentralen Punkten in den Gebäuden platziert. Abfallinseln sind Mülltrennbehälter, die eine Trennung zwischen Papier, Wertstoffen (Plastik) und Restmüll ermöglichen. Der Müll wird so einerseits getrennt, andererseits aber auch an zentralen Punkten gebündelt; das vereinfacht die Logistik für Reinigungskräfte. Andere Mülleimer sollen dafür aus Büroräumen und Vorlesungssälen verschwinden.

Die Umsetzung soll bestenfalls bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein, es ist jedoch auch eine Kostenfrage. Eine Insel kostet rund 800 €. Dass die Investition lohnt, zeigt ein Pilotprojekt am Mediencampus in Dieburg.

Erfolgreiches Pilotprojekt zur Mülltrennung am Mediencampus Dieburg

Rund 240 Tonnen Müll kommen pro Jahr an den Standorten der Hochschule Darmstadt zusammen. Dieser Müll wurde vor dem Jahr 2014 noch nicht getrennt und das brachte gleich mehrere Nachteile. Zum einen entstanden hohe Kosten für die Müllentsorgung, zum anderen ließ sich die fehlende Trennung nicht mehr mit dem Streben nach Nachhaltiger Entwicklung an der Hochschule Darmstadt vereinbaren. Studierende und Beschäftigte der Hochschule sprachen Andreas Seeberg und das Team der Abteilung Sicherheit und Umwelt immer wieder darauf an.

2014/ 2015 startete dann schließlich das Pilotprojekt zur Mülltrennung am Mediencampus Dieburg. Tatsächlich brachten die Müllinseln auf den Fluren einigen Erfolg, denn die Kostenersparnis liegt im vierstelligen Bereich. Doch auch hier gibt es noch Potential: Bis zu Dreiviertel der Restmüllmenge könnte bei konsequenter Mülltrennung vermieden und stattdessen effizienter und ressourcenschonender entsorgt werden, so Banašek-Richter von der Abteilung Sicherheit und Umwelt der h_da.

Das Bewusstsein für Mülltrennung muss weiter wachsen

Die Abfallinseln sind ein Schritt in die richtige Richtung, denn sie rücken Mülltrennung stärker ins Bewusstsein der Studierenden und Beschäftigten und helfen, Kosten zu sparen und Ressourcen zu schonen. Wichtig ist dabei aber, dass die Mülltrennung wirklich konsequent umgesetzt wird. Hier ist die Mithilfe aller gefragt! Der Meinung ist auch Hochschulpräsident Ralph Stengler:

„Das neue Mülltrennungskonzept wird nur funktionieren, wenn wir als Hochschulmitglieder mithelfen. Jeder kann mit kleinen Verhaltensänderungen dazu beitragen, die Umwelt zu entlasten und der Hochschule Entsorgungskosten zu ersparen, die wir besser an anderer Stelle investieren wollen.“

Es reicht, vor dem Wegwerfen nur eine Sekunde innezuhalten und ganz bewusst zu entscheiden, in welchen der drei Behälter der Müll nun kommt.

Ein ausführlicher Artikel zur Mülltrennung an der h_da ist auch in der aktuellen campus_d nachzulesen.

 

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